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Massagearten

Nach einem langen harten Arbeitstag ist der gesamte Körper verspannt, die Muskeln schmerzen und jede Bewegung tut nur noch weh. Was man jetzt braucht ist eine Massage, die den Körper entspannt und Geist und Seele beruhigt. Es ist natürlich von Vorteil, wenn man einen professionell ausgebildeten Massagetherapeuten zur Hand hat, aber manche Massageformen kann man auch selbst anwenden bzw. vom Partner durchführen lassen. Wichtig ist, dass man sich zuvor in bequeme Kleidung hüllt und es sich auf seinem Lieblingssessel oder auf der Couch/im Bett gemütlich macht.

Kopfmassagen

Das Gesicht und der Kopf sind äußerst sensible Zonen und sollten dementsprechend auch mit Vorsicht massiert werden. Mit Zeige- und Mittelfinger beider Hände massiert man mit sanften kleinen kreisenden Bewegungen die Stirn. Man beginnt dabei in der Mitte der Stirn und arbeitet sich langsam zu den Schläfen vor. Bei den Schläfen nur sanften Druck ausüben, da viele Blutgefäße darunter verlaufen, welche man mit der Massage sanft stimuliert. Anschließend gleitet man massierend mit den Fingern am Rand des Gesichtes hinunter, bis man am Kieferknochen angelangt ist. Man öffnet leicht den Mund, so dass die Muskulatur der unteren Gesichtshälfte entspannt ist. Anschließend massiert man mit sanftem Druck die Partien rund um den Kiefer, beginnend am Ohr und endend am Kinn. Danach gleitet man mit den Fingern über die Wangen hoch und massiert vorsichtig die Bereiche an den Jochbeinen unter den Augen. Man fängt am äußeren Augenwinkel an und gleitet nach innen zur Nase, an dieser hoch und dann setzt man die kleinen kreisenden Bewegungen an den Augenbrauen fort, bis man wieder am äußeren Augenwinkel angekommen ist.

Für den Kopf selbst darf es ruhig etwas handfester zugehen. Man benutzt dafür die gesamte Hand bzw. alle Fingerspitzen und krault mit festen kreisenden Bewegungen über den Kopf. Eine zeitliche Begrenzung für die Massage gibt es nicht. Wenn man möchte, kann man für das Gesicht spezielle Massageöle verwenden, ebenso für die Kopfhaut. Ein weiterer Wohlfühlfaktor ist, wenn man das Öl zuvor etwas anwärmt. Man kann für den Kopfbereich auch ein Bokoma (Massagegerät der Aborigines) verwenden, welches für Entspannung, Erholung und Regeneration sorgt.

Mit der Gesichts- und Kopfmassage kann man Verspannungen im Kieferbereich lindern, sie sorgt für eine bessere Durchblutung der Gesichtshaut, was auch einen verjüngenden Effekt hat, sie beugt Kopfschmerzen und auch Migräneanfälle vor und belebt den Geist. Durch die Massage werden Endorphine (Glückshormone) freigesetzt, welche sich positiv auf unsere Stimmung auswirken und wie ein natürliches Schmerzmittel wirken.
 
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